Kinderfreizeit München

Fahrt ins Deutsche Museum München, April 2011

Wir sind ca. 8 Stunden mit dem Zug von Lübeck nach München gefahren. Wir waren zwei Familien im Zug und ich bin zwischen den Familien hin und her gerannt. Deshalb kam mir die Zugfahrt richtig kurz vor.

In München sind wir dann zum Deutschen Museum gefahren und haben unsere Zimmer im Kerschensteiner Kolleg bezogen. Ich bin dann gleich mit der anderen Familie zur Allianz Arena gefahren, meine Brüder hatten dazu keine Lust. Wir haben dort eine Führung mitgemacht. Die Führung war toll, wir waren sogar in den Mannschaftsbereichen. Beide Mannschaften haben einen Whirl-Pool, in dem sie ihren Sieg feiern können.

Der nächste Tag war ein Sonntag und wir hatten noch keine Führungen durchs Museum. Wir waren deshalb in den Bavaria-Filmstudios, das hatte Fr. Kobert organisiert. Dort haben wir eine Führung mitgemacht und waren zum Abschluss in einem 4D-Kino und haben „Lissie und die wilde Kaiserfahrt“ gesehen. Das fanden alle ganz toll. Danach waren wir noch in der Außenstelle des Deutschen Museums und haben uns dort die Flugzeuge angesehen.

Montag früh waren dann alle Familien da. Wir haben uns im Seminarraum getroffen, wo uns Frau Kobert (unsere Gruppenleitung) und Frau Kühnholz-Willem vom Museum begrüßten. Danach gab es eine Führung durchs Museum. Wir durften durch einen besonderen Zugang ins Museum auf dem stand „Nur für Personal“. Dadurch konnten wir schneller ins Museum und zurück. Ich war noch nie in einem so großen Museum und fand es toll, dass es so viele unterschiedliche Themen gab. Und ich fand es beeindruckend, dass sie dort so viele historische Objekte haben. Der Führer hat extra für uns den Aussichtsturm geöffnet. Von dort hatten wir einen phantastischen Ausblick über München. Am Nachmittag hatten wir einen Vortrag über die menschliche Zelle und waren auch in einer nachgebildeten Zelle drin. Danach sind wir in ein schwebendes Labor gegangen. Das Labor sieht wie ein Ufo aus. Es hängt über einem Vortragssaal. Wir durften nicht toben, da sonst die Gefahr bestand, dass es runterkracht. Aus demselben Grund durften nur wir 19 Kinder rein und die Leiterin. Im Labor haben wir aus unserer Spucke unsere DNA isoliert und durften sie mitnehmen. Die DNA sah so aus, als ob weiße kleine Flocken durch dünne weiße Fäden zusammen gehalten werden.
Am Dienstag haben wir Roboter aus Lego programmiert. Nachmittgas haben wir eine Vorführung mit flüssigem Stickstoff gesehen. Die war sehr lustig, da der Vorführer sehr viele Witze gemacht hat. Z.B. hat er einen Keks in den Stickstoff getaucht, der war dann gefroren, und er hat ihn gegessen, um zu zeigen, dass Stickstoff ungiftig ist. Danach musste er oft Tee trinken, weil der Keks danach sehr trocken war, wie er bemerkte. Später waren wir noch im Planetarium. Dort gab es einen Vortrag  über den Sternenhimmel im Frühling.

Mittwochs gab es zwei lange Vorträge. Der erste, am Vormittag, war über die Luftfahrt, der zweite, am Nachmittag, über die Schifffahrt. Der Tag war auch toll, aber zwei Vorträge an einem Tag waren sehr anstrengend. Doch sie waren interessant und nicht langweilig.

Am Donnerstag haben wir uns noch mal im Seminarraum getroffen, denn es war schon unser Abreisetag. Hier konnten wir sagen, was gut oder schlecht war und Vorschläge für das nächste Jahr machen.

In der Freizeit, zwischen den Vorträgen und danach, konnten wir jederzeit ins Museum. Und uns allein oder mit anderen umsehen, aber nur während der Öffnungszeiten. Durch den Verbindungsgang hat sich das auch für eine kurze Zeit gelohnt, da wir ja sehr schnell im Museum waren. Ich habe das auch ab und zu gemacht. In der restlichen Freizeit habe ich mir mit anderen zusammen auch München angesehen, da wir mitten in München wohnten, ganz dicht z.B. am Viktualienmarkt.

Ich fand München großartig und super! Ich konnte viel mit anderen Kindern spielen und habe auch interessantes gelernt. Ich hoffe, ich darf da noch mal hin.

Katharina, 8 Jahre, 2011